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Umbau Bahnhof: Wer hat hier nicht aufgepasst? Drucken

Große Aufregung an der Spitze der Stadtverwaltung und bei einigen führenden Ortspolitikern, weil die Deutsche Bahn AG den Leichlinger Bahnhof nicht so umbauen will, wie es die Stadtoberen neuerdings gerne hätten.


Was ist passiert?

Schon vor zwei Jahren, im März 2009, hatte die UWG-Fraktion in einem Schreiben an den Bürgermeister darauf gedrängt, mit den Verantwortlichen der DB Gespräche aufzunehmen, um im Zusammenhang mit der Verlegung der Gleise und des Bahnhofs auch das leidige Verkehrsproblem Bahnschranke Hochstraße zu lösen. Für die damals herrschende Mehrheit im Stadtrat war das Thema Bahnhof und Verkehrsführung im beginnenden Kommunalwahlkampf offenbar ein unangenehmes Thema, sie wollte dem Vorstoß der UWG nicht folgen. Einige Monate zuvor hatte sie schon den UWG-Antrag auf einen zukunftsweisenden Verkehrsleitplan für Leichlingen abgelehnt. Erst im Oktober 2010, als die Bahn ihr Vorhaben „Neubau eines Mittelbahnsteiges im Bf Leichlingen“ längst durchgeplant hatte, wandte sich der Bürgermeister an das Eisenbahnbundesamt und forderte

  • den Bau einer westlichen Anbindung an den Mittelbahnsteig (aus Richtung KOG/Schrottplatz)
  • eine durchgängige Überdachung des Mittelbahnsteiges
  • eine öffentliche Toilettenanlage
  • zusätzliche Parkplätze am Bahnhof

Die Bahn legte ausführlich dar, dass sie zu diesen Maßnahmen nicht verpflichtet sei. Das Nein der Bahn wirkte wie ein Weckruf an Politik und Stadtverwaltung. Plötzlich liegt eine Sammlung an Ideen rund um den Bahnhof vor - von der Schließung des Bahnübergangs bis zur Aufweitung des Tunnels Moltkestraße. Die Politiker sollen jetzt entscheiden, worüber die Stadt mit der Bahn doch noch verhandeln soll. „Das Mindeste ist ein barrierefreier Westzugang zum Mittelbahnsteig“, fordert dazu die UWG.

 

Politische Arbeit

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